Vom Tod zum Leben durch NACHHALTIGEN BRUNNENBAU

„Afrika ist durchlöchert; Brunnen gibt es alle hundert Meter.“

Ein Entwicklungshelfer, Mitte 60, erzählt mir aus seiner jahrelangen Erfahrung. Er betont eindrücklich, dass es in Afrika so viele Brunnen gibt, um dort jeden Menschen mit Wasser zu versorgen. Doch die Realität zeigt etwas anderes. WARUM?

„Wenn in einem Entwicklungsland Brunnen gebohrt werden, funktioniert nach spätestens einem Jahr die Hälfte nicht mehr.“
(Quelle: Verein GEMEINSAM FÜR AFRIKA e.V.)

Brunnen verkommen sobald Reparaturen anfallen und kein Geld hierfür zurückgelegt wurde. Und dass, obwohl das Wasser so dringend gebraucht wird.


Auswirkung einer schlechten Wasserversorgung

 

Zeit

Mädchen und Frauen verbringen mehrere Stunden pro Tag, um sauberes Trinkwasser aus der nächstgelegenen Wasserstelle zu schöpfen.

Sicherheit

Nicht selten werden die langen Fußmärsche der Mädchen und Frauen genutzt, um diese zu überfallen und zu vergewaltigen.

Bildung

Meistens sind Kinder und Jugendliche für das Wasserholen verantwortlich. Die Zeit, in der sie eigentlich in der Schule sein müssten.

Gesundheit

Eine schlechte Hygiene und unsauberes Wasser sind verantwortlich für 90% der tödlichen Krankheiten, die vorwiegend Kinder treffen. Weil Wasser kostbar ist, wird vor jedem Händewaschen bewertet, ob es das „wert“ ist.

Einkommen

Die Bewohner verbringen ihre Zeit damit Wasser zu holen und Krankheiten zu bekämpfen anstatt zur Arbeit zu gehen und Einkommen für ihre Familien zu generieren.

Hoffnung

Durch den Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten Menschen eine neue Perspektive, die ihnen Hoffnung auf ein besseres Leben gibt.
Durch die Partnerschaft zwischen Alive und der Partnerorganisation vor Ort ist nicht nur der NACHHALTIGE BRUNNENBAU, sondern auch die WIRTSCHAFTLICHE STÄRKUNG EINHEIMISCHER ORGANISATIONEN möglich!

Konzept

Durch Spenden und Sponsoren finanziert ALIVE die Baukosten für die Brunnen. Die Partnerorganisation vor Ort übernimmt, neben der eigentlichen Bohrung der Brunnen, die Betreuung und Überwachung der Brunnen sowie die tägliche Wasserausgabe an die Bevölkerung.
Das Wasser wird gegen eine geringe Gebühr verkauft, welches durch die Partnerorganisation eingesammelt und verwaltet wird. Dabei liegt die Gebühr nach Möglichkeit stets unter dem üblichen Marktpreis der Region und wird diesen in jedem Fall niemals übersteigen.

Aufteilung der Wassereinnahmen

Wartung

Die Partnerorganisation hebt einen prozentualen Anteil der Wassereinnahmen für mögliche Wartungs-/Reparaturarbeiten auf.

Partner

Einen weiteren Anteil erhält die Partnerorganisation, um hiermit laufende Kosten, (z.B. Personalkosten) zu decken und ihre Organisation weiterzuentwickeln.

Refinanzierung

Der restliche Prozentsatz wird gesammelt und für den Bau weiterer Brunnen verwendet.

Ziel

Was wäre, wenn wir es gemeinsam schaffen, unser erklärtes Ziel 2 Brunnen pro Jahr zu bohren, zu erreichen und Tausenden von Menschen mehr Zeit, Sicherheit, Bildung, Gesundheit, Einkommen und Hoffnung bringen?
Durch die bewusst gering gehaltenen Wassereinnahmen, die zu einem großen Teil für Wartung/Reparatur und die Personalkosten für die Aufrechterhaltung des Brunnens im Entwicklungsland verwendet werden, kann nur ein geringer Teil für den nächsten Brunnen gespart werden. Aufgrund der steigenden Baupreise dauert es durchschnittlich sieben Jahre, bis ein weiterer Brunnen gebohrt werden kann. So lange können und wollen wir nicht warten.
An der Stelle brauchen wir Deine Hilfe!
Mit Deiner Spende trägst Du nicht nur dazu bei, dass Brunnen gebohrt werden können, sondern Du unterstützt gleichzeitig auch einheimische Organisationen und betreibst damit nachhaltige Entwicklungshilfe.

Brunnenbau

Nachhaltigkeit hat seinen Preis. 12.000 – 15.000 € kostet ein Brunnen. Trotz der hohen Kosten möchten wir weiterhin für Nachhaltigkeit einstehen und entscheiden uns bei der Auswahl der Materialen für langlebige Produkte.
1.Bedarfsanalyse
  • Die Partnerorganisation analysiert den Wasserbedarf anhand einer Umfrage unter der Bevölkerung aus dem direkten Umfeld des potenziellen Standortes.

2.Konzeptionierung
  • Innerhalb einer Bodenanalyse werden die Wasseradern und technischen Gegebenheiten ermittelt.
  • Bau- und Bohrgenehmigungen werden eingeholt und Bohrfirmen beauftragt.
3.Die Bohrung
  • Vor jeder Bohrung wird der Standort gereinigt und „bohrfähig“ gemacht.
  • Damit der Brunnen sauberes Trinkwasser liefert, sind Tiefenbohrungen nötig. In der Demokratischen Republik Kongo muss im Schnitt 60-70 Meter gebohrt werden, in Tansania sind es sogar 80-90 Meter.
4.Die Installation
  • Nach der Installation der Pumpe erfolgt der sogenannte First Pump – ein ganz besonderer Moment. Das allererste Mal wird Wasser aus dem Brunnen gepumpt.
  • Nach der Bohrung wird ein Tank aufgestellt, der mindestens 5.000 Liter umfasst.

5.Betreuung und Aufsicht nach der Bohrung
  • Jeder Brunnen wird gemäß den regionalen Anforderungen gesichert. Eine häufige Maßnahme ist ein verschließbares „Häuschen“ um das Bohrloch herum, auf dem sich der Tank befindet.
  • Während der regional üblichen Öffnungszeiten wird das Wasser durch Personal herausgegeben und sichergestellt, dass alle genügend Wasser erhalten.

Storys

Wir möchten Wasser weltweit dorthin bringen, wo es gebraucht wird. Dabei legen wir uns auf keinen Kontinent, kein Land und keine Region fest.
Unseren ersten Brunnen bohren wir mit unserer Partnerorganisation aus der Demokratischen Republik Kongo, welcher im Frühjahr 2023 entstehen soll.

 Kontaktdaten

Ich bin Monica Feuerstein und lebe mit meinem wundervollen Mann in Koblenz, Rheinland-Pfalz.
Seit meinem mehrwöchigen Aufenthalt in der DR Kongo im Jahr 2019 brennt mein Herz für das Thema Brunnenbau.
Aus dem einfachen Wunsch helfen zu wollen, entwickelte ich nach vielen Recherchen und Gesprächen mit Entwicklungshelfen und Brunnenbau-Organisationen ein eigenes Konzept, woraus im Sommer 2022 ALIVE als ein zusätzlicher Bereich vom BETHELZENTRUM Neuwied e.V. entstanden ist.
Als Bereichsleiterin von ALIVE bilde ich die Schnittstelle zwischen unseren Partnerorganisationen und dem BETHELZENTRUM Neuwied e.V.
Hast Du Fragen oder Anregungen, so würde ich mich sehr über einen Anruf oder eine E-Mail von Dir freuen.
Meine Kontaktdaten
Tel:              +49 176 70299165
E-Mail:         Monica.feuerstein@outlook.de

Spenden

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Bethelzentrum Neuwied e.V.
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IBAN: DE47574501200030285662
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